Forscher des New Jersey Institute of Technology haben in 86,7 % von 113 Proben von Leitungswasser und abgefüllten Getränken, die in New Jersey entnommen wurden, TFA nachgewiesen. Diese Untersuchung gilt als die erste landesweite Überwachungsstudie zu ultrakurzkettigen PFAS in den USA. Von 70 Leitungswasserproben wurde TFA, ein Nebenprodukt von HFO-1234yf und anderen F-Gasen, in 91,4 % nachgewiesen, wobei die Konzentrationen zwischen 74 und 1.360 ng/l lagen und der Mittelwert bei 573 ng/l betrug.
Von 43 abgefüllten Getränken wiesen 79,1 % TFA auf, mit Konzentrationen von 59,6 bis 94.100 ng/l. Die durchschnittliche Konzentration in 12 Fertiggetränken betrug 15.400 ng/l, während sie bei 31 abgefüllten Wässern bei 295 ng/l lag – ein 52,2-facher Unterschied. „Diese Arbeit belegt das weitverbreitete Vorkommen von TFA und untermauert die Notwendigkeit koordinierter landesweiter Erhebungen“, heißt es in der Studie. Zum Vergleich: Aktuelle TFA-Daten aus dem Vereinigten Königreich wiesen einen Durchschnittswert von 2.600 ng/l im Oberflächenwasser und 2.800 ng/l im Grundwasser aus.


